Unterwegs zwischen Alpen und Adria – Tag 11

aus Unterwegs zwischen Alpen und Adria 2023

Raus aus der Wildnis – rein ins Getümmel

Als wir gestern Nachmittag in Zadar ankamen, verfielen wir in eine Art Kulturschock: Raus aus der Wildnis – rein ins Strandgetümmel! Statt moderater Bergluft, absoluter Ruhe und ab und zu mal einem krähenden Hahn, trafen wir auf drückende 29 Grad, bollernde Bässe der Animation am Pool und sehr viele Menschen.

Zadar: Lebhaft und historisch

Bei dem ersten Kaffee am Morgen mit dem Blick aufs Meer hatten wir uns längst akklimatisiert und waren bereit für einen Bummel durch Zadar.

Die lebhafte Stadt ist nicht umsonst eines der beliebtesten Urlaubsziele Kroatiens. Insbesondere die historische Altstadt innerhalb der Stadtmauern mit mehreren venezianischen Toren begeistert mit zahllosen prächtigen Gebäuden, malerischen Plätzen und vielem mehr.

Den ersten Kaffee des Tages
Den ersten Kaffee des Tages
trinken wir gerne mit Meerblick.
trinken wir gerne mit Meerblick.
Danach lockt uns Zadar mit seinen
Danach lockt uns Zadar mit seinen
malerischen, verwinkelten Gässchen.
malerischen, verwinkelten Gässchen.

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Zadars zählen der Fünf-Brunnen-Platz, der Volksplatz, die Kathedrale der Hl. Anastasia, das Landtor „Kopnena Vrata“, das Forum und die Donatuskirche. Der Glockenturm der Donatuskirche lockte uns mit einer Aussichtsplattform in 56 Metern Höhe. Schmale Stein- und Holztreppen führten uns bis ganz nach oben und bescherten uns einen herrlichen Ausblick über die Stadt. Der Aufstieg bei sehr warmen Temperaturen forderte seinen Tribut. Wir gaben dem nach und nahmen uns erstmal eine Auszeit in einer der zahlreichen Außengastronomien mit ansprechender Getränkekarte und gutem Blick auf das touristische Treiben in der Stadt.

Der Fünf-Brunnen-Platz
Der Fünf-Brunnen-Platz
Das Forum und die Donatuskirche
Das Forum und die Donatuskirche
Der Aufgang ist recht schmal,
Der Aufgang ist recht schmal,
führt aber zu einer grandiosen Aussicht.
führt aber zu einer grandiosen Aussicht.

Eine weitere Attraktion ist die schöne, lange Uferpromenade. Weitläufige, zum Wasser hin flach abfallende Treppenstufen bilden das Ende der Promenade und bieten eine spektakuläre Sitzgelegenheit in der „ersten Reihe“ für den grandiosen Blick aufs Meer. Dieses „Naturkino“ wird durch die ungewöhnliche Geräuschkulisse der Meeresorgel abgerundet.

Geräuschkulisse der Meeresorgel

Eine Meeresorgel? Was ist das denn?

Bei der 2005 vom kroatischen Architekten Nikola Bašić entworfenen Meeresorgel handelt es sich um ein Klangkunstobjekt. Unterhalb der Treppenstufen befindet sich ein Rohrsystem. Wind und Wellen erzeugen in den unterschiedlich langen und dicken Rohren verschiedene Töne, die durch Löcher im Boden der Promenade entweichen.

Die Klänge waren viel lauter als wir gedacht hätten und riefen in uns Assoziationen wie „heiserer Walgesang“ oder „müde Dampflok“ hervor. Nach einer Weile des Sitzens, Lauschens und Aufs-Meer-Blickens rissen wir uns los und zogen weiter. Wir erkundeten Zadar und seine Sehenswürdigkeiten ausgiebig  – es hat uns sehr gut gefallen.

Zurück auf dem Campingplatz gab es wieder einen sehenswerten Sonnenuntergang.

 

Dieser wunderschöne Sonnenuntergang
Dieser wunderschöne Sonnenuntergang
direkt am Campingplatz rundete
direkt am Campingplatz rundete
den gelungenen Tag ab.
den gelungenen Tag ab.