Bella Italia 2018 – Tag 10

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Tiefdruckgebiet über der Toskana

Laut Wettervorhersage sollte in den nächsten Tagen ein Tiefdruckgebiet über Norditalien und Teile der Toskana hinwegziehen. Für uns Grund genug, der Sonne in Richtung Süden zu folgen und dem schlechten Wetter ein Schnippchen zu schlagen.

Unterwegs fiel dem Regen allerdings noch ein, dass er unseren Wagen waschen wollte und so passte er uns bei Grossetto ab. Offensichtlich war sogar ein „Peeling“ notwendig, denn aus den pechschwarzen Wolken prasselten fette Hagelkörner herab. Glücklicherweise haben die Kunststoffabdeckungen auf den Dachluken alles heil überstanden.

Kurzer Halt im Fischerdorf Talamone

Im niedlichen Fischerdorf Talamone lernten wir das kürzere Fahrzeug erstmalig so richtig schätzen. In Ermangelung geeigneter Parkplätze für Wohnmobile quetschten wir uns nach ein paar erfolglosen Runden im Hafen in eine normale Parklücke. Ein Smart auf der gegenüberliegenden Abstellfläche machte es möglich. Das wäre mit den Mobilen aus den beiden letzten Jahren nicht möglich gewesen. 😎 Falls euch das Örtchen bekannt vorkommen sollte: In Talamone wurden Szenen von „James Bond – Ein Quantum Trost“ gedreht.

Der idyllische Hafen von Talamone
Schöne Aussichten vom Hügel
in Richtung Meer.

Ankunft in der Laguna di Orbetello

Nach dem kleinen Zwischenstopp im nahegelegenen Fischerdorf Talamone erreichten wir am Nachmittag unseren Stellplatz in Orbetello. Per Rad und per Pedes wollte das Naturschutzgebiet „Laguna di Orbetello“ erkundet werden, welches am südlichsten Ende der Maremma, dem früher unbewohnbaren Sumpfland der Toskana, befindet. 

Seltsam: Die Stadt menschenleer, alle Geschäfte verrammelt

Den Nachmittag nutzten wir erstmal, um uns Orbetello anzusehen. Die Stadt war menschenleer, alle Geschäfte verrammelt. Ach ja, ist ja Sonntag. Schade – das wird wohl nichts mit einem Schaufensterbummel. Wenigstens die Cafés hatten geöffnet. Kaum saßen wir, ging der Trubel los. Punkt 16.30 Uhr öffneten alle Läden und Menschenmengen strömten herbei. Diese Südländer und ihre komische Siesta immer…wieder mal drauf reingefallen. 😀 

Abends nach dem Essen haben wir noch einen tollen Sonnenuntergang erlebt. Apropos Abendessen: Eigentlich wollte Carsten hier die berühmten Riesensteaks der Maremma-Rinder probieren. Bei über 100 € pro Steak haben wir uns dann allerdings mit einem Mahl in unserer Preisklasse begnügt.

Bella Italia 2018 – Tag 9

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Zeit für ein Zwischenfazit

Tag 9 von 23: Zeit für ein Zwischenfazit.

In dem kleineren Wagen kamen wir zwar platzmäßig hier und da an unsere Grenzen; der Stauraum erschien dennoch tatsächlich ausreichend. Nach ein paar Tagen hatte man sich außerdem ans Räumen, Kramen und Suchen gewöhnt.

Entgegen unserer Befürchtung kam es bisher nicht zu größeren „Stoßunfällen“. Das Beladen des Wohnmobils ließ ja Schlimmstes vermuten, als Carsten sich bei fast jeder Bewegung den Kopf irgendwo angehauen hat.

Obwohl wir das Mobil bisher wie ein rohes Ei behandelten, ist leider etwas zu Bruch gegangen. Die quer verlaufenden „Spannfäden“ der Fliegengitterschiebetür sind scheinbar irgendwo aus der Verankerung gerissen, was die Tür sehr instabil machte. Das war etwas ärgerlich, weil es dadurch immer ein Riesenakt war, sie vorsichtig auf- und zuzuziehen. Wir haben unseren Vermieter diesbezüglich bereits kontaktiert – voraussichtlich wird uns dieser Schaden nicht berechnet, da es sich um einen Kastenwagen-typischen Garantiefall handelt (Nachtrag: Glücklicherweise handelte es sich tatsächlich um einen Garantiefall, der keine Auswirkungen auf die Rückzahlung unserer Kaution hatte.)

Die Tür einfach nicht mehr zu nutzen, war übrigens keine Option. Gierige Mücken lauerten uns auf, sobald wir nach draußen traten. Dank einer neuen Anti-Mücken-Spray-Marke und anderer Hilfsmittel sind wir bislang allerdings von den letztjährigen Ausmaßen verschont geblieben. *toitoitoi*

Ansonsten mussten wir -wie immer- während des Urlaubs Korrekturen an der Route vornehmen. Heute war zum Beispiel der letzte bereits zuhause akribisch „vorgeplante“ Tag. Ab jetzt machen wir uns auf die umgestrickte Route und besuchen Orte, die wir in den vergangenen Jahren „gesammelt“ haben. Spannend.

Schon auf dem Hinweg ist klar: Da braut sich was zusammen.
Vor dem Wolkenguss schnell noch ein leckeres Eis essen.
Ach, das Wetter geht ja doch. Wie schön!
Trifft sich gut. Ein Aperol geht nämlich auch immer.

Bella Italia 2018 – Tag 7

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Neapel muss warten

Aus etlichen Reisemagazinen, Blogs, Reportagen, Berichten und natürlich unserer eigenen „Reste-Liste“ haben wir an vielen Abenden versucht, die perfekte Reiseroute zu generieren. Die Vorbereitungen haben Spaß gemacht und erwiesen sich durchaus als hilfreich, auch wenn uns während der Reise die Realität wieder einmal einen Strich durch unsere Planungen machte. 

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