Alles neu macht Tag 2
Spontan sein ist gut. Spontan die ganze Reise umstricken und verbindlich buchen ist besser. Was für ein chaotischer Einstieg! Für die nächsten beiden Tage sind wir in Zumaia – bekannt für seine Flysch-Felsen – untergekommen.
Aber der Reihe nach. Ein paar Stunden Schlaf lassen unsere Urlaubswelt schon wieder viel fröhlicher aussehen. San Sebastián haben wir allerdings gestrichen – schade, denn was wir beim Umherfahren so gesehen haben, hat uns gut gefallen.
Aber es ist hier so viel voller, als wir erwartet hatten. Dutzende Wohnmobile aller Art fuhren gestern Abend mit uns die Straßen ab und suchten verzweifelt nach Möglichkeiten, einen Platz für die Nacht zu finden.
Und davon gibt es wirklich einige. Aber alles war voll.
Diese Eindrücke brachten uns dazu, gestern Abend noch bis 23 Uhr den Urlaub umzustricken und alles Mögliche zu buchen.
Zumaia und Biskaya
Das Örtchen Zumaia liegt 35 Kilometer westlich von San Sebastián an einem der schönsten Abschnitte der baskischen Küste, genau dort, wo der Fluss Urola in einer eleganten S-förmigen Kurve in die Biskaya mündet. Umgeben von grünen Hügeln und steilen Klippen öffnet sich hier eine traumhafte Bucht.



Flysch-Felsen
Die charmante Altstadt ist sehenswert, aber das echte Highlight der Gegend sind die Flysch-Felsen. Diese bizarren Gesteinsschichten wirken wie gefaltete Scheiben oder aus der Ferne wie gegerbte Elefantenhaut. Wer hier am Strand entlangläuft, wandert quasi durch Millionen Jahre Erdgeschichte. Das war cool.
Ein Bummel durch den Ort und ein Spaziergang am Strand mit Blick auf den Atlantik und die Flysch-Felsen – der heutige Tag war gemütlich und eindrucksvoll zugleich.



