aus Viva España 2025
Anreise nach Nordspanien
Gleich die erste Etappe war für uns eine Wundertüte, denn das Motto lautete: Fahren, solange uns die Reifen tragen, und schauen, wohin es uns verschlägt. Flexibel sein. Spontan sein. Nicht immer alles planen und buchen …
Um 3 Uhr ging’s los und wir hatten unser angedachtes Etappenziel „Tours“ bereits gegen 11 Uhr erreicht. Von Müdigkeit keine Spur, also ging’s weiter.
Leute, Frankreich ist ganz schön groß. Bis man da mal durch ist … mon dieu. Landschaftlich reizvoll war der Großteil der Strecke auch nicht. Dabei hätten wir wirklich alle Zeit gehabt, den Blick schweifen zu lassen, denn wir dürfen als Lkw ja nur 100 km/h fahren.
Wie auch immer: Das Truckerbabe war nach 780 Kilometern verschlissen, die letzten 550 Kilometer musste Carsten sich hinters Steuer klemmen. Und siehe da: Obwohl uns ein fieser Stau bei Bordeaux einiges an Zeit gekostet hat, haben wir es durchgezogen und sind einen Tag früher als geplant in San Sebastián angekommen. TA-DAH! 🤩
Bevor ihr jetzt zum Jubeln ansetzt: Zur Belohnung für unsere Spontaneität kommen wir auf keinem Campingplatz mehr unter – alles voll. Heute, morgen, übermorgen. Wir haben alles im Umkreis von 40 Kilometern abtelefoniert – nichts zu machen.
Da sind wir EINMAL spontan, fahren durch, buchen nichts und schon isses kacke. 🤣
Immerhin ergatterten wir den letzten Platz auf einem geeigneten Parkstreifen am Rand einer vielbefahrenen Straße mit Linienbusverkehr. Egal, nach über 15 Stunden Fahrt für unsere Anreise nach Nordspanien kriegen wir hoffentlich überall ein Auge zu.
