Unterwegs zwischen Alpen und Adria – Tag 5

aus Unterwegs zwischen Alpen und Adria 2023

Bye-bye Austria

Der Wettergott hatte ein Einsehen. Pünktlich zur Abfahrt am Morgen hatte der Regen aufgehört, so dass wir beim Zusammenpacken der feuchten und matschverschmierten Keile, Stromkabel und so weiter wenigstens nicht noch von oben nass wurden. 

Ankunft im Sočatal

Einmal noch kurz gespanntes Luftanhalten beim Verlassen des Stellplatzes: puuuuh, alles gutgegangen. Dauerregen auf Wiesenboden hatte uns schon befürchten lassen, dass unsere Reifen durchdrehen und wir uns festfahren.
Tank und Vorräte auffüllen, dann hieß es bye-bye Austria! 👋🏻

Der Weg nach Süden führte uns ein Stück durch Italien über die Autostrada Alpe-Adria und eine sich hinaufwindende Straße mit ordentlich Steigung und Spitzkehren. Oben angekommen, passierten wir die Grenze nach Slowenien und erreichten schon bald darauf unser Ziel für die kommenden Tage: das Sočatal.

Unser Campingplatz grenzt unmittelbar an den Triglav-Nationalpark und liegt dementsprechend mitten im Grünen. Von hier aus starten einige der Wanderungen, die wir in den kommenden Tagen unternehmen wollen.

Vielleicht erinnert Ihr Euch: Dasselbe hatten wir bereits vor zwei Jahren geplant, entschieden uns wegen eines hartnäckigen Tiefs aber gegen einen längeren Aufenthalt im größten Nationalpark Sloweniens und fuhren weiter ins sonnige Kroatien.

Was sollen wir sagen…das Wetter ist leider in diesem Jahr auch nicht besser, aber wir wollen es durchziehen. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung, jaja – den Spruch kennen wir natürlich und tragen ihn zum Großteil mit. Aber irgendwann gibt es ein Platzproblem: wohin mit all den nassen Sachen? Aktuell versuchen wir immer noch Hosen und Schuhe vom gestrigen Ausflug nach Villach trocken zu bekommen.🤣 

Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Unser Mitgefühl gilt den vielen Zeltern hier, die teilweise die Handtrockner in den Toilettenhäuschen zum Trocknen ihrer Sachen benutzen…

Wir haben unsere Gummistiefel ausgepackt und so zumindest trockenen Fußes einen ersten Rundgang zum Erkunden der Umgebung gemacht. Dafür mussten wir nicht sehr weit gehen, denn der rückwärtige Eingang des Campingplatzes liegt nur ein paar Meter von der Soča entfernt. 

Die Bilder des Tages

So stehen wir hier im Grünen.
So stehen wir hier im Grünen.
Für die erste Erkundungsrunde
Für die erste Erkundungsrunde
ziehen wir unsere Gummistiefel an.
ziehen wir unsere Gummistiefel an.
Ta-dah: die Soca.
Ta-dah: die Soča.

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